Über Mich

Patrick Braun

Ich freue mich riesig darüber, dass du mich auf meiner Webseite besuchst. 🙂

Vielleicht fragst du dich, wer ich bin und wie ich darauf kam, ein Fantasy-Brettspiel zu erfinden?

Falls ja, verrate ich es dir:

Mein Name ist Patrick Braun und ich wohne in Darmstadt.

Bereits in meiner Kindheit war ich kreativ tätig und hatte große Freude daran, neue, künstlerische Dinge zu erschaffen. Erwähnenswerter Weise war ich selbst nie ein Fan von Brettspielen, da ich diese immer langweilig fand und meine Emotionalität eher durch Video- und Konsolenspiele befriedigt werden konnte. Dennoch tüftelte ich schon als Kind an eigenen Spielideen, die mich weitaus mehr begeisterten als die mir bekannten Brettspiele.

Im jungen Erwachsenenalter absolvierte ich ein Studium zum Kindheitspädagogen (bevor später weitere berufliche Fortbildungen folgten).

Und auch in genau dieser Zeit während des Studiums erfand ich Spiele, die allerdings noch einige Schwächen aufwiesen.

In meiner Bachelor-Arbeit befasste ich mich damit, wie sich die Entwicklung von Kreativität im Kindes- und Jugendalter auf die Bewältigung späterer Lebenskrisen auswirkt. Ich war davon überzeugt, dass gerade dieser unbefangene Charakter von Spielen innovative Problemlösekompetenzen mit sich bringt und sowohl Kindern als auch Erwachsenen einen Mehrwert in ihrem Leben verschafft.

Die Idee von Silent Army entstand nach meinem Studium. Zu dieser Zeit arbeitete ich in einem Hort mit Schulkindern.
Die Idee des Spiels war plötzlich einfach da und führte dazu, dass ich nun Tag und Nacht an der Umsetzung arbeitete. Wann immer die Möglichkeit bestand, werkelte, bastelte, malte und schrieb ich am ersten Prototypen des Spiels – berauscht und überzeugt von der Vision meines Spielprinzips. Nach der Fertigstellung spielte ich das Spiel mit meinen Hort-Kindern. Es kam so gut an, dass es von nun an jeden Tag gespielt wurde.
Vier Jahre später, nachdem das Spiel etliche Male gespielt und überarbeitet wurde, hatte es dann seine endgültige Fassung erreicht.
Zu diesem Zeitpunkt arbeitete ich in einem anderen Hort mit Schulkindern. Der Erfolg von Silent Army war jedoch derselbe. Ich bemerkte, dass das Spiel unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft über alle Maßen beliebt war. Jeder, der das Spiel einmal spielte, wollte es wieder spielen. Seit dem ersten Vorstellen des Spiels war es ein fester Bestandteil des Alltags geworden, da der Wiederspielreiz und der positive Sucht-Faktor so extrem groß sind.

Zudem ist Silent Army auch aus pädagogischer Sicht äußerst wertvoll, da es eine Vielzahl an Kompetenzen im kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Bereich fordert und fördert. Dazu zählen Erlangung und Stärkung von vorausschauendem und logischem Denken, Analysefähigkeit, Kommunikation, Kooperation, verbales Ausdrucksvermögen, Teamgeist, Frustrationstoleranz, Selbst- und Affektregulation, Auge-Hand-Koordination uvm..

Dennoch ist Silent Army nicht aus der Motivation heraus entstanden, ein „Lernspiel“ zu erfinden. In allererster Linie ist Silent Army einfach ein Spiel, das durch seinen Spannungsfaktor, seine Innovation und sein Wechselbad der Gefühle riesigen Spaß macht. Mittlerweile vergeht auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kein Spieleabend mehr ohne Silent Army.

Getrieben vom inneren Motor der Leidenschaft und Begeisterung für dieses revolutionäre Spiel, möchte ich es der Welt nicht vorenthalten – Schließlich spiele ich es selbst extrem gerne und versinke so tief darin, dass ich für eine Partie Silent Army (fast) alles stehen und liegen lassen würde… 😉